Exposé

Das Buch „AMEISEN an die MACHT“ räumt mit grundlegenden Vorurteilen in unserem ökonomischen Umfeld ebenso auf, wie es eine warnende Stimme erhebt, fundamentale Fehleinschätzungen nicht länger zu dulden.

  • Unter Verwendung offizieller volkswirtschaftlicher Daten behauptet und begründet der Autor Helmut H. G. MEISTER, dass die öffentlichen Kassen nicht leer sind (und noch nie leer waren). Im Gegenteil: Es bedurfte im Verlauf der Jahrzehnte immer kreativerer Ideen, um den steigenden Geldstrom unterzubringen.
  • Die weit verbreitete Auffassung vom stets und ständigen „Sparen müssen“ stellt ein gesellschaftspolitisches Kommunikationsproblem dar, und zwar zwischen den „fleißigen Steuerzahlern“ und „Denjenigen“, die dieses Geld ausgeben (müssen).
  • Zur Rückzahlung der heutigen Staatsverschuldung brauchen wir vier Arbeitsgenerationen – das sind rund 150 Jahre. Voraussetzung wäre, dass wir JETZT (2008 n.Chr.) damit beginnen würden.
  • Die eigentliche Ursache der Staatsverschuldung liegt in der Verwendung eines Haushaltssystems, das mehr psychologischen Minderwertigkeitskomplexen hilft als ökonomischen Sachverhalten.
  • Eine grundgesetzliche Änderung der Staatsverschuldung muss mit dem Ziel verfolgt werden, jede öffentliche Verschuldung zu verbieten. Sie ist innerhalb unseres ökonomischen Systems nicht gerechtfertigt und gefährdet langfristig die soziale Stabilität der gesamten Gesellschaft.
  • Die Entwicklung des vorausschaubaren Defizits der heutigen Rentenkassen begann bereits Mitte der 1960er Jahre, aber infolge katastrophaler ManagementUNfähigkeit war eine politische Lösung egal unter welchen Regierungsparteien bislang nicht möglich.
  • Das Arbeitsmarktproblem begann bereits vor drei Jahrzehnten, und ab Ende dieses Jahrzehnts beginnt jener wundersamer Prozess, der es auf einmal von selbst (auf)lösen wird. Im Übrigen ohne, dass nur EIN politisch Verantwortlicher einen Beitrag zu leisten hätte.
  • Seit dem Jahr 1967 steckt die bisherige volkswirtschaftliche Lehrmeinung in einer tiefen Sackgasse; trotz jährlicher Milliardensummen liefert die Lehre keinen nennenswerten Beitrag zur Lösung der volkswirtschaftlich/gesellschaftlicher Probleme.
  • Entgegen aller Tagesdiskussionen ist die „vermeintliche“ VERLÄNGERUNG der Arbeitszeit genau der falsche Ansatz, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Im Buch wird ERSTMALIG nachgewiesen, dass die Massenarbeitslosigkeit der Neuzeit – im Zeitraum ab 1974 – durch eine sukzessive und verträgliche Arbeitszeitreduzierung möglich gewesen wäre, ohne dass dies auch nur EINEN Arbeitsplatz gekostet hätte. Im Gegenteil.
  • Eine wöchentliche Arbeitszeit von 16 Stunden (in Worten sechzehn Stunden) würde ausreichen, um den gleichen Wohlstand / Lebensstandard zu halten, wie wir ihn heute haben. Dass wir dennoch 40 Stunden pro Woche arbeiten, hat seine ausschließliche Ursache darin, dass wir die restliche Zeit „FÜR ANDERE“, für die Bürokratie, tätig sind.
  • Schon seit 30 Jahren existiert in den politischen Reden der permanent missbrauchte Zusammenhang zwischen „mehr Wachstum“ und der vermittelten Hoffnung auf „mehr Beschäftigung“. Tatsächlich wird dieser ökonomische Unsinn immer wieder von Politikern, Funktionären und Journalisten als „Allheilmittel“ apostrophiert.

 

Wussten Sie, dass seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute beobachtet wird, dass die Storchenpopulation in Deutschland im gleichen Maß rückläufig ist wie die Anzahl der Neugeborenen?

  • Erkennen Sie etwa einen Zusammenhang!?! Genau solche Zusammenhänge werden Ihnen tagtäglich als Problemlösungen angeboten.
  • „AMEISEN an die MACHT“ deckt eine Vielzahl solcher „Zusammenhänge“ auf; die Publikation will sich allerdings partout nicht damit abfinden, derart erkannte Fehlentwicklungen zu akzeptieren.
  • Auf 240 Seiten erläutert der Autor – auch lehrbuchmäßig – volkswirtschaftliche, demographische und psychologische Hintergründe. MEISTER fragt, warum im volkswirtschaftlichen Alltag so viele Widersprüche ungelöst bleiben. Und er führt das Wort wider sich breit machender Resignation.
  • Der Autor bemüht die eine oder andere eindrucksvolle Metapher, lässt Frösche verzweifelt quaken, Adler selbstbewusst fliegen. Unerwartet findet er in der erstaunlichen Leistungs- und Organisationsfähigkeit der emsigen Ameisenvölker jene Verbündeten, mit denen sich Staat machen lässt, mit denen er ein ANDERES Feuer entfacht: „AMEISEN an die MACHT“.